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Diese 8 Fehler beim Zähneputzen machen viele

31. Aug.
3 Min. Lesezeit

Richtiges Zähneputzen mit Zahnbürste und Zahnpasta zur Vorbeugung typischer Putzfehler und für gesunde Zähne und Zahnfleisch.




Zähneputzen gehört für die meisten Menschen selbstverständlich zum Alltag. Trotzdem schleichen sich dabei häufig kleine Fehler ein, die langfristig Folgen für Zähne und Zahnfleisch haben können.

Dabei kommt es nicht nur darauf an, dass man putzt, sondern auch wie man putzt.

Hier sind acht typische Fehler – und wie man sie vermeiden kann.


1. Zu viel Druck beim Zähneputzen


Viele glauben, dass Zähne besonders sauber werden, wenn kräftig geschrubbt wird.

Zu viel Druck kann jedoch das Zahnfleisch reizen und langfristig dazu beitragen, dass sich das Zahnfleisch zurückzieht.

Auch empfindliche Zahnhälse können dadurch begünstigt werden.

Besser ist es, mit sanftem Druck und kontrollierten Bewegungen zu putzen.

Bei elektrischen Zahnbürsten kann eine Andruckkontrolle hilfreich sein.


2. Zu kurz putzen


Wer morgens unter Zeitdruck steht oder abends müde ist, verkürzt das Zähneputzen schnell auf wenige Sekunden.

Für eine gründliche Reinigung sollten alle Zahnflächen systematisch berücksichtigt werden.

Als Orientierung gelten häufig etwa zwei Minuten.

Wichtiger als die reine Zeit ist allerdings, dass tatsächlich alle Bereiche erreicht werden.


3. Die Zahnzwischenräume vergessen


Eine Zahnbürste erreicht die Flächen zwischen den Zähnen nur eingeschränkt.

Gerade dort können sich jedoch Speisereste und bakterielle Beläge ansammeln.

Deshalb sollte die tägliche Mundhygiene durch geeignete Hilfsmittel ergänzt werden, zum Beispiel:

  • Zahnseide

  • Interdentalbürsten

  • spezielle Zahnzwischenraumbürsten


Welche Methode am besten geeignet ist, hängt von den individuellen Zahnzwischenräumen ab.


4. Immer an derselben Stelle anfangen


Viele Menschen beginnen das Zähneputzen jeden Tag automatisch an derselben Stelle.

Das kann dazu führen, dass die zuerst geputzten Bereiche besonders gründlich gereinigt werden, während andere Stellen am Ende weniger Aufmerksamkeit erhalten.

Eine feste Systematik kann helfen.

Zum Beispiel können Sie nacheinander Außenflächen, Innenflächen und Kauflächen reinigen und dabei regelmäßig die Startposition wechseln.


5. Direkt nach säurehaltigen Lebensmitteln putzen


Nach Orangensaft, Softdrinks oder anderen säurehaltigen Lebensmitteln möchten manche Menschen sofort die Zähne putzen.

Das kann jedoch ungünstig sein, weil Säuren die Zahnoberfläche vorübergehend empfindlicher machen können.

Nach stark säurehaltigen Lebensmitteln oder Getränken kann es deshalb sinnvoll sein, zunächst den Mund mit Wasser auszuspülen und etwas zu warten, bevor die Zähne geputzt werden.


6. Die Zahnbürste zu selten wechseln


Mit der Zeit nutzen sich die Borsten einer Zahnbürste ab.

Sind sie stark verbogen oder ausgefranst, kann die Reinigungswirkung nachlassen.

Die Zahnbürste beziehungsweise der Bürstenkopf sollte deshalb regelmäßig ausgetauscht werden.

Ein fester Zeitraum ist nicht für jeden gleich entscheidend.

Wichtig ist vor allem, auf den Zustand der Borsten zu achten.


7. Das Zahnfleisch nicht mit einbeziehen


Beim Zähneputzen konzentrieren sich viele ausschließlich auf die sichtbaren Zahnflächen.

Besonders wichtig ist jedoch auch der Übergang zwischen Zahn und Zahnfleisch.

Dort lagern sich häufig bakterielle Beläge ab.

Dieser Bereich sollte deshalb sorgfältig, aber ohne übermäßigen Druck gereinigt werden.


8. Nach dem Putzen zu stark mit Wasser spülen


Nach dem Zähneputzen spülen manche Menschen den Mund mehrfach gründlich mit Wasser aus.

Dadurch kann ein Teil des Fluorids aus der Zahnpasta direkt wieder entfernt werden.

Es kann deshalb sinnvoll sein, die Zahnpasta nach dem Putzen lediglich auszuspucken und nicht übermäßig mit Wasser nachzuspülen.

So kann das Fluorid länger an den Zahnoberflächen wirken.


Welche Zahnbürste ist besser – elektrisch oder manuell?


Beide Varianten können bei richtiger Anwendung gute Ergebnisse erzielen.

Elektrische Zahnbürsten können die Reinigung erleichtern und bieten je nach Modell Funktionen wie Timer oder Andruckkontrolle.

Mit einer Handzahnbürste lassen sich die Zähne ebenfalls sehr gut reinigen, wenn eine gute Technik angewendet wird.

Entscheidend ist weniger die Art der Zahnbürste als die konsequente und gründliche Anwendung.


Wie oft sollte man die Zähne putzen?


Für die meisten Menschen ist zweimal tägliches Zähneputzen mit fluoridhaltiger Zahnpasta eine wichtige Grundlage der Mundhygiene.

Zusätzlich sollten die Zahnzwischenräume regelmäßig gereinigt werden.

Welche Maßnahmen individuell sinnvoll sind, kann bei einer zahnärztlichen Kontrolle oder Prophylaxe Sitzung besprochen werden.


Fazit: Kleine Veränderungen können einen großen Unterschied machen


Gute Zahnpflege muss nicht kompliziert sein.

Wer sanft putzt, ausreichend Zeit einplant, die Zahnzwischenräume nicht vergisst und eine geeignete Putztechnik verwendet, schafft eine wichtige Grundlage für langfristig gesunde Zähne und gesundes Zahnfleisch.

Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre Zahnputztechnik optimal ist, lassen Sie sich bei Ihrem nächsten Termin gerne individuell beraten.

Oft können bereits kleine Anpassungen die tägliche Mundhygiene deutlich verbessern.


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